Ich komme gerade aus dem Konsum zurück. Wie jeden Mittag mit Brötchen, Gemüse und Obst. Normalerweise ein Vorgang von wenigen Minuten. Aber nicht, wenn am nächsten Tag ein Feiertag ansteht. Dann werden selbst immobile Rentner mopsfidel. Und kaufen ein, als würde morgen der dritte Weltkrieg ausbrechen. Warum müssen die das aber ausgerechnet zwischen 12 und 13 Uhr tun? Ach so, weil ja auserhalb der Mittagszeit nichts los ist. Und sie etwas verpassen könnten. Warum ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, einen arbeitnehmerfreundlichen Supermarkt zu eröffnen. Oder grundsätzlich zwischen 12 und 13 Uhr nur Arbeitnehmern Zutritt zu gewähren. Und dann wollen die immer reden. Mit anderen Kunden. Mit den Angstellten. Und mit mir. Ich für mich habe Ignoranz und einen leeren Blick als bestes Gegenmittel ausgemacht.
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